OHNE Amazon – Mitmachen und weiter verbreiten

ohne_amazon_banner_kleinLiebe Verbündete, hier sind einige Materialien für eine Amazon-Boykottaktion. Über die Hintergründe ist bereits viel geschrieben worden, siehe beispielsweise www.nachdenkseiten.de (nach “amazon” suchen). Es gibt tatsächlich viele Gründe, Bücher nicht bei Amazon zu bestellen! Im Anhang füge ich einige Dateien bei, die ihr frei verwenden könnt, um die Aktion weiter bekannt zu machen, z.B. Banner einbinden mit Verweis auf den Aufruf, beides als GIF-Datei weiter unten beigefügt.
Schöne Grüße
Elisa Rodé

Wer ein bißchen nachdenkt und Interesse daran hat, dass es auch weiterhin Buchhandlungen, kleine Verlage und unterschiedlichste Bücher gibt, der sollte OHNE Amazon auskommen! Wer aus Bequemlichkeit und ohne Nachzudenken bei Amazon bestellt, trägt damit zur Unterstützung von dessen Monopolstellung bei und belohnt dessen miese Arbeitsbedingungen und das quasi-erpresserische Geschäftsgebaren gegenüber Verlagen und Autor/innen.

Also besser OHNE Amazon!

Wie geht es? Kleine Anleitung:

Buch im Internet suchen, dazu kann auch die Suchmaschine von Amazon benutzt werden, aber auch die von buch.de, thalia.de, bol.de etc. Dann die nötigen Daten wie Autor, Titel, ISBN-Nummer rausschreiben, zum Telefonhörer greifen und bei der nächsten Buchhandlung das Buch bestellen oder einfach (mit copy and paste) die Bestelldaten in einer Mail an die bevorzugte Buchhandlung senden. Normalerweise ist das Buch am nächsten Tag im Laden und kostet – dank Buchpreisbindung – genauso wenig wie im Internetshop. Dann kann man bei der Abholung des Buches noch etwas in den Auslagen stöbern und ein Schwätzchen halten. Falls man keine Zeit hat, selbst das Buch während der Öffnungszeiten abzuholen, dann bringt der Buchhändler es vielleicht sogar ausnahmsweise vorbei?? Vor allem, wenn man ihn oder sie persönlich kennt. Und das empfiehlt sich sowieso. Denn meistens sind Buchhändler ebenfalls interessierte Bücherleser/innen.
Diese Gebauchsanweisung bitte weiter geben, damit sie sich schnell und weit verbreitet.

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Und wenn jemand nicht auf das Kaufen im Internet verzichten kann/will ????

Manche Menschen können oder wollen nicht auf das Einkaufen im Internet verzichten, kein Laden in der Nähe, krank zu Hause, man schafft es erst nach Ladenschluss etc.

Auch für diese KäuferInnen gilt: OHNE AMAZON ist besser.
Es gibt Alternativen, z.B.:

Buch7.de

buch7

 

Fairmondo.de

fairmondo

 


 

NB: Die Veröffentlichung dieses Hinweises geschieht ohne Gegenleistung der erwähnten Website-BetreiberInnen.

 


 

„Die sogenannte Ohnmacht des Einzelnen ist vielleicht die gefährlichste Illusion, die ein Mensch haben kann.“

Viele Menschen empfinden Ohnmacht gegenüber den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Ohnmacht gegenüber der Finanzmafia, Ohnmacht gegenüber ihren Arbeitgeber/innen, Ohnmacht gegenüber der Verschandelung der Umwelt, Ohnmacht gegenüber den großen Konzernen. Dieses Ohnmachtsgefühl bedingt nur allzu oft, dass die Einzelnen gelähmt und untätig sind und ihre ganz persönliche Verantwortung negieren.

Prof. Dr. Josef Weizenbaum hat hierzu in einem Gespräch über die Verantwortung des Einzelnen gesagt:

„Beifügen möchte ich noch, …dass die sogenannte Ohnmacht des Einzelnen eine Illusion ist. Vielleicht die gefährlichste Illusion, die ein Mensch überhaupt haben kann. … Gefährlich ist sie deshalb, weil sie sich erfüllen kann: Wenn man an etwas glaubt, kann das Geglaubte Wirklichkeit werden, auch wenn es nicht stimmt; man glaubt, man sei machtlos und wird dann tatsächlich machtlos.

Frage: „Es geht Ihnen darum zu beweisen, dass der Einzelne nicht machtlos ist und dass sein Tun von großer Bedeutung für die Welt sein kann.”

“Ich will nicht behaupten, dass der Einzelne die Welt ganz und gar verändern und wieder in Ordnung bringen könne, so alleine! Aber er muss sich so verhalten, als ob alles vom ihm abhinge.“

In: Josef Weizenbaum, Kurs auf den Eisberg. Die Verantwortung des Einzelnen und die Diktatur der Technik, München 1987, S. 51, 55

Ohnmacht ist oft eine Ausrede

Die Illusion der eigenen Ohnmacht dient allzu oft als Entschuldigung für die eigene Tatenlosigkeit, das eigene Wegschauen und möglicherweise das eigene Mitmachen.
Eine Entschuldigung, die nicht akzeptiert werden sollte. Eine Mittäterschaft und damit Mitschuld bleibt bestehen.
Wenn wir z.B. bedauern, dass die kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft immer mehr von Großunternehmen und Massentierhaltung verdrängt wird, mit allen negativen Auswirkungen, dann dürfen wir die Produkte dieser industriellen Landwirtschaft möglichst nicht kaufen, sondern wir sollten Produkte von regionalen Kleinbetrieben bevorzugen,
selbst wenn sie einige Cent mehr kosten sollten. Fleisch aus Massentierhaltung sollte tabu sein. Genauso wie Fische aus Schleppnetzfischerei. Wenn wir möchten, dass es weiterhin einen Tante Emma Laden um die Ecke gibt, dann sollten wir dort einkaufen. Und das kleine Café, das kleine Restaurant im eigenen Wohnviertel wird nur dann überleben, wenn wir dort konsumieren statt im McCafé im Zentrum. Statt des Gefühls der Ohnmacht ist es besser, das Gefühl zu haben, dass es in unserer Hand liegt, wie sich die Dinge entwickeln.

Materialien zum Herunter laden

Banner  und Vorlage für A5 Flyer o.ä.

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Bitte in den Flyer das eigene ViSdP eintragen.

Banner:

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